Jahrestagung 2009 am18./19. September 2009 in Herborn
Vorstand
bestätigt, Beirat erweitert, neue Ziele gesteckt.
Aus Anlass des 500.
Geburtstages von Johannes Calvin tagte die Hessische Kirchengeschichtliche
Vereinigung (HKV) am 18. und 19. September 2009 in der Hohen Schule in Herborn.
Die
HKV ist eine der wenigen Einrichtungen die hessenweit arbeitet und forscht und
mit ihrer Arbeit beide
Landeskirchen erfasst. Dieses Jahr stand, verständlicherweise, der Genfer
Reformator im Vordergrund. So legten die Professoren Herbert Kemler (Kassel),
Armin Kohnle (Leipzig) und Wolf Dietrich Schäufele (Marburg) die Situationen in
Hessen-Kassel, der Pfalz und in Frankfurt/Main dar. Die Bedeutung Herborns für
die Theologie und Jurisprudenz wurde durch Prof. Dr. Gerhard Menk (Marburg/Gießen)
herausgearbeitet. Dass Calvin im damaligen Reich auch persönlich eingriff,
zeigte Dr. Volkmar Ortmann mit seinem Beitrag.
Was
die Organisation betrifft zeigte die HKV eine erfreuliche Entwicklung.
Mitgliederzahlen und Finanzen sind
stabil, die Publikationen, wie etwa das Jahrbuch oder die Quellen und Studien
zur hessischen Kirchengeschichte, werden erweitert und planmäßig
abgeschlossen.
Der
Vorstand wurde im Amt bestätigt, wobei die nordhessische Kirche eine größere
Bedeutung als bisher erfuhr. Der Beirat
wird künftig verstärkt durch: Prof. Dr. Wolfgang Breul und Prof. Dr. Wolf
Dietrich Schäufele.
Für das Jahr 2010 hat sich die HKV den Bildungsauftrag der Kirchen zum Forschungsgegenstand gewählt.
von Dr. Dirk Richhardt